Titel » Die Geschichte zweier Städte: Folge 1 - Welcher Zeuge sagt die Wahrheit?

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Allgemeine Infos »
Medium
Label
Verlag
Veröffentlichungsjahr
Regisseur(e)
Produzent(en)

Seltenheit
Abenteuer
Keine Angabe
Listen - Galerieansicht
Nicht bekannt
47 477 NW


Genre
Spieldauer
Serie
Ähnliche Vertonungen
Bestellnummer




Sprecher und Rollen »
Dr.Manette
Lucie
Ernestine Pross
Charles Darney
Jarvis Lorry
Jerry Cruncher
Tom Stryver
Sydney Carton
Ernest Defarges
Therese
Barsad
Bounderby

Alexander Welbat
Edith Teichmann
Siegrid Hackenberg
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Franz-Josef Steffens
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Lothar Grützner
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23 Juni 2013
geschrieben von:
Stoffel
In der Tat, total vergeigt. Trotz guter Sprecher und guter handwerklicher Umsetzung einfach nur verworren und nicht nachvollziehbar.
Gut, es spielt in Paris und London, aber was hat das mit deren Geschichte zu tun? Was ist die Motivation der Figuren? Wer war denn jetzt nochmal Jerry? usw.
Man hat sich bemüht und allein deswegen bekommt dieser Zweiteiler noch einen Stern von mir.

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27 September 2007
geschrieben von:
ollihimself
Inhalt:
Ein junges Mädchen, das bei ihrem Kindermädchen aufgewachsen ist und das glaubt, dass ihre Eltern bereits lange tot sind, ein Banker, der weiß, wo sich der Vater des Mädchens aufhält, eine Überfahrt von Frankreich nach England, eine Bekanntschaft, eine Anklage wegen Schmuggelns von Staastpapieren, eine Gerichtsverhandlung...

Genau so wirr stellt sich der erste Teil des Hörspiels "Die Geschichte zweier Städte" dar. Doch halt. Kritik kommt eigentlich erst im zweiten Teil der Rezension. In diesem Sinne versuche ich male eine zusammenhängende inhaltliche Beschreibung dessen, was das Hörspiel unzusammenhängend als "Hörerlebnis" bietet:

Lucy Manett ist Waisenkind. Ihre Eltern sind früh verstorben und so wächst das junge Mädchen in London bei ihrem Kindermädchen auf. Als sie eines Tages ein Brief von einem reichen Banker erreicht, der sie in einer dringenden Familienangelegenheit nach Frankreich bittet ist die junge Frau überrascht, willigt aber letztenendes ein. Mr. Lory, der Banker eröffnet ihr dort, dass ihr Vater nicht wie angenommen tot ist, sondern lange Zeit in einem Gefängnis in Frankreich gefangen gehalten wurde. Der Vater sei nun wieder frei bedingt durch die lange Haft allerdings geistig verwirrt.

Lucy, die überglücklich ist, dass ihr Vater noch lebt willigt ein den Vater zurück nach England zu holen. Auf der Rückfahrt von Frankreich nach England bietet ein Unbekannter der kleinen Reisegesellschaft Hilfe an. Der nette Mann gewinnt sofort Lucy´s Herz.

Charles Darney, so der Name des jungen Herren wird jedoch direkt nach Ankunft in England festgenommen. Angeblich hat er vertrauliche Staatsdokumente geschmuggelt. Lucy ist natürlich von der Unschuld des Mr. Darney überzeugt. Aber der dem jungen Mann wegen Hochverrats gemachte Prozess entwickelt sich alles andere als gut ...

Kritik:
Wirr, durcheinander, unstrukturiert, verkürzt...
Diese Adjektive kennzeichnen ziemlich prägnant das, was den ersten Teil des Hörspiels ausmacht. Insgesamt drei mal habe ich das Hörspiel hören müssen, um überhaupt verstehen zu können worum es inhaltlich geht.

Das nervt nicht nur sondern wirkt auch reichlich demotivierend. Woraus ergibt sich das Problem? Nun, meiner Meinung daraus, dass einfach zu viele Personen und zu viele Handlungsstränge in zu kurzer Zeit präsentiert werden, daraus, dass das Hörspiel mitten in der Handlung beginnt und endet und man das Gefühl hat, dass zu viel vom ursprünglichen Inhalt der Geschichte einfach weggelassen wurde.

Schade, denn die Geschichte hat im Sinne einer historischen Abenteuerstory sicher Potential. Zwar kenne ich die Romanvorlage von Charles Dickens nicht, werde sie mir aber nach dreimaligem Anhören des Hörspiels sicher einmal zu Gemüte führen.

Von Sprecherseite her kann man nicht motzen. Hans Paetsch u.a. performen wie immer professionell. Die verkörperten Rollen wirken authentisch und passend besetzt.

Die Musik wirkt etwas zu melodramatisch. Sie wird nur zu Anfang und Ende des Hörspiels eingesetzt und weckt Erwartungen, die die Produktion in keinster Weise erfüllt.

Fazit:
Nur das Cover und die Sprecher können überzeugen. Aber auch das reicht nicht aus, um die Produktion selbst noch als mittelmäßig zu bewerten. So bleibt nur ein Urteil:
Schlecht!

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14 April 2004
geschrieben von:
Guido
Der erste Teil ist eigentlich noch etwas zäher als Nummer2,von dem ich mir eigentlich auch eine größere Steigerung versprochen hatte.Ich denke auch nicht,das es dem Hörspiel die fehlende Erzählerrolle zu Gute kam.Die Sprecher klingen,wie auch im 2.Teil bemüht die Handlung für den Hörer nachvollziehbar zu halten.Alles in allen echt enttäuschend.Dabei sehen die Cover so klasse aus
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01 April 2004
geschrieben von:
Thomas
Also Jens, ich kenne bislang ja nun nur den ersten Hörspiel-Teil und diesen Roman von Dickens habe ich im Gegensatz etwa zu 'Oliver Twist' oder den 'Pickwick Papers' auch nicht gelesen, aber soweit ich es beurteilen kann, würde ich deine Meinung weitgehends teilen. Technisch ist das Hörspiel zwar perfekt gemacht, auch die Musikauswahl ist gelungen, Regie und Sprecher sind eigendlich ganz in Ordnung, aber irgendwie plätschert die Handlung nur vor sich hin, ohne daß es dabei zu richtig dramatischen Szenen kommt. Mir scheint die Dramaturgie hat da ein paar Möglichkeiten verschenkt: So hätte man das Hörspiel beispielweise mit der Verhaftung des Vaters auf offender Straße beginnen können und damit gleich am Anfang ein Mysterium geschaffen oder die Verhandlung hätte mit passionierten Rededuellen gestaltet werden müssen, wobei man natürlich auch die Urteilsverkündung selber hätte hören müssen. Stattdessen wird die Gerichtsverhandlung zu sehr aus zweiter Hand geschildert. Selbst der Tonfall der Sprecher hat sich die en dramaturgischen Gleichlauf angepaßt und ist emotionell oft viel zu zurückhaltend, wie in einer Teestunde. Entsprechend bedarf es beim Hörer auch einer größeren Konzentration um die Handlung nachvollziehen zu können. Allerdings hat das Hörspiel auch seine guten Seiten: Denn grundsätzlich finde ich Hörspiele ohne Erzähler immer besser, weil man da eher den Eindruck hat, die Handlung live mitzuerleben, ein Erzähler schafft mir eigendlich immer zu viel Distanz. Mein Gesamteindruck ist deshalb trotz aller Kritik dennoch freundlich wohlwollend: Falls mir der zweite Teil mal begegnen sollte, werde ich ihn gewiß nicht ablehnen. Vorallen aber hat mich das nochmaligen Anhören des ersten Teils auf das Buch neugierig gemacht, ich werde mir deshalb auf jeden Fall die Penguin-Ausgabe von 'A Tale of Two Cities' besorgen.
Keine Hörspielwertung abgegeben.

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