Warum soll Lucie Maette eine Reise nach Paris unternehmen? Ist Ken Barsad ein Spion? Wen versteckt Ernest Defarges? Ist Charles Darney ein Hochverräter? Welches unberechenbare Schicksal führt all diese Menschen zusammen?
Der englische Erzähler Charles Dickens hat uns auch in seinem Roman "Die Geschichte zweier Städte" eindringlich, mitreißend und spannend vor Augen geführt: Das Leben ist ein Abenteuer!
Hörspiel von Joachim von Ullmann nach dem Buch von Charles Dickens
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Besucherkommentare »
23
Juni
2013
geschrieben von:
Stoffel
In der Tat, total vergeigt. Trotz guter Sprecher und guter handwerklicher Umsetzung einfach nur verworren und nicht nachvollziehbar.
Gut, es spielt in Paris und London, aber was hat das mit deren Geschichte zu tun? Was ist die Motivation der Figuren? Wer war denn jetzt nochmal Jerry? usw.
Man hat sich bemüht und allein deswegen bekommt dieser Zweiteiler noch einen Stern von mir.
Meine Hörspielwertung:
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27
September
2007
geschrieben von:
ollihimself
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Inhalt:
Ein junges Mädchen, das bei ihrem Kindermädchen aufgewachsen ist und das glaubt, dass ihre Eltern bereits lange tot sind, ein Banker, der weiß, wo sich der Vater des Mädchens aufhält, eine Überfahrt von Frankreich nach England, eine Bekanntschaft, eine Anklage wegen Schmuggelns von Staastpapieren, eine Gerichtsverhandlung...
Genau so wirr stellt sich der erste Teil des Hörspiels "Die Geschichte zweier Städte" dar. Doch halt. Kritik kommt eigentlich erst im zweiten Teil der Rezension. In diesem Sinne versuche ich male eine zusammenhängende inhaltliche Beschreibung dessen, was das Hörspiel unzusammenhängend als "Hörerlebnis" bietet:
Lucy Manett ist Waisenkind. Ihre Eltern sind früh verstorben und so wächst das junge Mädchen in London bei ihrem Kindermädchen auf. Als sie eines Tages ein Brief von einem reichen Banker erreicht, der sie in einer dringenden Familienangelegenheit nach Frankreich bittet ist die junge Frau überrascht, willigt aber letztenendes ein. Mr. Lory, der Banker eröffnet ihr dort, dass ihr Vater nicht wie angenommen tot ist, sondern lange Zeit in einem Gefängnis in Frankreich gefangen gehalten wurde. Der Vater sei nun wieder frei bedingt durch die lange Haft allerdings geistig verwirrt.
Lucy, die überglücklich ist, dass ihr Vater noch lebt willigt ein den Vater zurück nach England zu holen. Auf der Rückfahrt von Frankreich nach England bietet ein Unbekannter der kleinen Reisegesellschaft Hilfe an. Der nette Mann gewinnt sofort Lucy´s Herz.
Charles Darney, so der Name des jungen Herren wird jedoch direkt nach Ankunft in England festgenommen. Angeblich hat er vertrauliche Staatsdokumente geschmuggelt. Lucy ist natürlich von der Unschuld des Mr. Darney überzeugt. Aber der dem jungen Mann wegen Hochverrats gemachte Prozess entwickelt sich alles andere als gut ...
Kritik:
Wirr, durcheinander, unstrukturiert, verkürzt...
Diese Adjektive kennzeichnen ziemlich prägnant das, was den ersten Teil des Hörspiels ausmacht. Insgesamt drei mal habe ich das Hörspiel hören müssen, um überhaupt verstehen zu können worum es inhaltlich geht.
Das nervt nicht nur sondern wirkt auch reichlich demotivierend. Woraus ergibt sich das Problem? Nun, meiner Meinung daraus, dass einfach zu viele Personen und zu viele Handlungsstränge in zu kurzer Zeit präsentiert werden, daraus, dass das Hörspiel mitten in der Handlung beginnt und endet und man das Gefühl hat, dass zu viel vom ursprünglichen Inhalt der Geschichte einfach weggelassen wurde.
Schade, denn die Geschichte hat im Sinne einer historischen Abenteuerstory sicher Potential. Zwar kenne ich die Romanvorlage von Charles Dickens nicht, werde sie mir aber nach dreimaligem Anhören des Hörspiels sicher einmal zu Gemüte führen.
Von Sprecherseite her kann man nicht motzen. Hans Paetsch u.a. performen wie immer professionell. Die verkörperten Rollen wirken authentisch und passend besetzt.
Die Musik wirkt etwas zu melodramatisch. Sie wird nur zu Anfang und Ende des Hörspiels eingesetzt und weckt Erwartungen, die die Produktion in keinster Weise erfüllt.
Fazit:
Nur das Cover und die Sprecher können überzeugen. Aber auch das reicht nicht aus, um die Produktion selbst noch als mittelmäßig zu bewerten. So bleibt nur ein Urteil:
Schlecht!
Meine Hörspielwertung:
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