Musik: Norbert Schultze Dirigent: Wilhelm Stephan Gesamtleitung: Sándor Ferenczy Illustration: Irma Seidat Printed in Germany by Carl v.d.Linnepe/Lüdenscheid Manufactured by Deutsche Grammophon, Hamburg
Jetzt weiß ich, was mit zwei Versionen gemeint ist:
Sandor Ferenczy und Eduard Marks haben Schneewittchen noch einmal eingespielt, auch wieder mit der Musik von Norbert Schultze, aber mit neuen Sprechern. Was für ein Unterschied: Da weht schon enorm viel 68er Geist mit. Im Vergleich zu der Polydorerstfassung überkommt einem starke Wehmut. Alles so gebremst, so unpersönlich, ohne innere Anteilnahme, Marks markiert seinen Sprecherpart nur noch. Schultzes Musik erklingt nicht mehr durchgehend wie in der Erstfassung sondern nur noch als Intro und Lückenfüller. Schade, schade - und so unnötig.
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22August2006
geschrieben von:
Christoph
Wunderschön! Sehr stimmungsvolle Märcheninterpretation. Sprecher und Musik klingen so leicht, dass man sich wünscht, die Platte würde länger spielen. Da kommt Weihnachtsstimmung auf, wenn die Celesta klingelt. Überhaupt:
Norbert Schultzes Musik ist herrlich - wenn auch eindeutig an den Ohrwürmern der Opernliteratur orientiert. Hier klingt's manchmal wie bei der Einleitungsmusik zum 3. Akt der Carmen. Perfekt, das wuchernde Neid-
Motiv der Königin. Interessant instrumentiert, dass man sich als Kind schon gruselt. Gehört mit zu den Top Ten!
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01Mai2006
geschrieben von:
Sebastian
Werkgetreu und kindgerecht, wenngleich nicht ganz so inspiriert wie die Meisterwerke dieser Reihe. Dennoch ein schönes Hörspiel mit hervorragenden Sprechern (Eduard Marks u.a.) und klangmalerischer, schön instrumentierter Musik (hier von Norbert Schultze).
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