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Man lernt an diesem Beispiel: Auch Sandor Ferenczy machte nicht nur gute bis sehr gute Hörspiele...
Zuächst die Fakten:
Der (einzige) Sprecher = Robinson = Erzähler in der Ich-Form ist ROLF MAMERO. (Bearbeitung und Gesamtleitung: Sandor Ferenczy; Illustration des Originalcovers [das nicht das "Alternativcover" ist, sondern umgekehrt] Irma Seidat. Produktion ca. 1961)
Die Musik stammt nicht von Erich Bender (die Angabe oben ist falsch), sondern von Klaus Cornell. Nun macht dieser auch in seinen anderen Ferenczy-Produktionen eher eine sparsame, zuweilen düstere, moderne Musik.
Hier HÖRE ich aber kaum Musik. Einziger Toneffekt ist ein einschläferndes Wellenrauschen. Darüber die dialogfreie Erzählung des Sprecher, übrigens in einer auch nicht allzu starken Textfassung. Der kurzen Spielzeit von knapp 15 Minuten ist auch noch das verkürzte / verfälschte Ende der Geschichte geschuldet.
Dass Rolf Mamero auch in jüngeren Jahren ein hervorragender Sprecher war, ist hier deutlich zu hören. (Man kenn ihn ja aus diversen späteren Abenteuer-Hörspielen in sehr prägnanten Rollen, v.a. für Europa ; unvergessen ist mir sein 'Tiger Mohawk' in 'Kung Fu ? Der Tiger von Apache Creek'.) Das reißt hier aber leider gar nichts raus.
Fazit: Eine ungewohnt fade Polydor-Hörspiel-Single, und eigentlich zurecht vergessen.
Mit der hervorragenden EUROPA-Fassung (einem echten Hörspiel) ist diese Scheibe gar nicht zu vergleichen.
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