Frankreich Anfang des 19. Jahrhunderts
Jacqouou lebt mit seinen Eltern und seinem Hund in ärmlichen Verhältnissen. Der Vater hat vom Grafen von ein kleines Stück Land gepachtet, das gerade mal so viel Erträge abwirft, dass die Familie nicht verhungern muss. Obschon dem adeligen Lehnsherr die existenzbedrohende Lage seiner Pächter bewusst ist, verlangt er regelmäßig den ihm über den Pachtvertrag zugesicherten Teil der Ernte ein.
Eingetrieben wird die Pacht durch einen rauen, ungehobelten Burschen. Dieser macht sich bei den Pächtern nicht nur durch seine schlechten Mannieren unbeliebt, sondern auch dadurch, dass er recht willkürlich und zu seinen persönlichen Gunsten das durch den Grafen vertretene Recht beugt. ..., Jacqouou ´s Vater gerät mit dem brutalen Mann aneinander, als dieser aus Willkür Jacqouou ´s Hund tötet. Im Streit erschießt er den Schergen des Grafen und wird daraufhin zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt...
In der Gefangenschaft stirbt Jacqouou ´s Vater. Der Junge schwört darauf dem Grafen und allen seinen Familienmitgliedern Rache...
Hörspiel von Kurt Vethake nach Eugéne Le Roy und der gleichnamigen Hörspielserie
Liedertext -Ballade von Jacquou, dem Rebell - : Kurt Vethake
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13
September
2012
geschrieben von:
Schneekoenigin
ich kenne das Hörspiel zwar nicht, aber ich habe auf Fernsehserien.de gesehen, dass es 1976 wohl eine 17 teilige TV Serie dazu gab. Dieses Hörspiel scheint also wohl eher für Fans der Serie gemacht zu sein, die laut der Fernsehserienseite aber leider nur 1976 ausgestrahlt wurde und danach nie wieder, da war ich gerade mal 2 Jahre alt, durfte also nie in den Genuss der Serie kommen da laut Sendetermine dort auch nie eine weitere Ausstrahlung kam, und das es leider auch keine DVDs dazu gibt.
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13
September
2012
geschrieben von:
Schneekoenigin
Auch steht auf dem Cover drauf ...Aus der gleichnahmingen Fernsehserie...also von daher ja irgendwie klar, dass das Ende offen ist und ich denke man auch die TV Serie kennen sollte.
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68 von 126 Besuchern fanden diesen Kommentar nützlich.
27
September
2007
geschrieben von:
ollihimself
>
Ein Kurt Vethake Hörspiel. Das bürgt für Qualität. Handwerklich gibt es auch wirklich nichts an der Produktion auszusetzen. Brillante Sprecher, ein Thorsten Sense, der wieder einmal beweist, was wahre Sprecherperformance bedeutet, die gute alte, in
vielen von Vethake produzierten Geschichten eingesetzte Musik - das passt!
Inhaltlich stimmt mich dieses Hörspiel jedoch ziemlich nachdenklich. Zart besaitete Gemüter wird die Geschichte wohl weniger ansprechen. Ein Junge, dem durch die Willkür adeliger Großgrundbesitzer Vater und Mutter genommen werden, der sich dann Selbstjustiz übend ziemlich verloren durchs Leben schlägt - das ist wahrlich kein Stoff für ein heiteres Hörspiel für Zwischendurch. Auch das Ende wirkt, als wenn es eine Fortsetzungs-Geschichte gäbe - diese wurde aber nie produziert.
Fazit:
Das "Gefallen" eines Hörspiels hängt leider nicht immer von der handwerklichen Umsetzung ab. Letztere ist bei diesem Hörspiel zweifelsfrei sehr gut. Der Inhalt jedoch gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Den Zuhörer erwartet keine spannende Abenteuergeschichte, sondern ein Familiendrama mit "sozialkritischen" Elementen. Rührselig sicher, unterhaltsam aber weniger.
Meine Hörspielwertung:
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03
Juli
2005
geschrieben von:
marco

Hier ist ein seltenes und tolles Hörspiel; die Sprecher bringen die Atmosphäre sehr gut rüber.
Meine Hörspielwertung:
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