Seite 1: Seltsamer Stierkampf in Chihuahua
Seite 2: Eingekreist im Tal der Schlangen
Stormy weiß: Man muß im Leben einfach mit allem rechnen. Wer denkt schon daran, daß er - kaum in Mexiko angekommen - gleich einen Stierkampf bestehen müßte. Nur weil er den Weg zu einem Hotel abkürzen will. Aber keine Sorge, Stormy besteht den Stierkampf. Natürlich nicht nach Torero-Art, aber schließlich weiß er ja, wie man vor viertausend Jahren im Alten Kreta mit Stieren umging. Tja, und dann findet er einen gewissen Don Juan. Stormy ist nämlich noch immer auf der Suche nach der gestohlenen Oberstimme einer berühmten amerikanischen Sängerin. Daß man so etwas überhaupt stehelen kann, das hat er auch erst hier erfahren. Aber die USA sind nun mal das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und Stormy der Mann mit den unendlichen Findigkeiten. So findet er über Don Juan den Weg auf das Hochland von Zacatecas. Dort soll die Stimme zu holen sein. Wenn man heil ankommt. Was im Tal der Schlangen fraglich wird. Weil die Biester zu Tausenden angekrochen kommen, um die nach altem aztekischen Ritus für die Götter hingelegten Opfer zu verspeisen. Inzwischen gibt es zwar keine Götter, keine Azteken und keine Opfer mehr. Aber die Schlangen kommen immer noch. Und wenn da zufällig jemand wie Stormy herumliegt, halten sie ihn für das Opfer und... Na ja - sie schaffen es nicht. In letzter Sekunde fängt Stormy nämlich an furchtbar zu rechnen, und mit Hilfe von Geometrie, Algebra und sonstiger höherer Mathematik hält er die SChlangen so lange in SChach, bis sie im Morgengrauen ganz von allein wieder in ihre Schlupfwinkel davonziehen. Ach ja, die Oberstimme ist tatsächlich da. Zwar auch ein gewisser Tontechniker mit Colt und Bombe, aber der sprengt sich freundlicherweise selbst in die Luft, womit beinahe alles in Ordnung wäre, wenn da nicht - aber das mit Don Juan erzählt Stormy das nächste Mal...