Tom lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester in einem großen Haus mit Park am Rande des Ruhrgebiets. Der Winter ist arktisch kalt, die Seen und Flüsse sind zugefroren. Da finden Tom und seine Schwester Alice eines Abends Mayak und die Seinen in der Waschküche im Keller, und so beginnt für die Familie ein aufregender Winter. Das Leben ohne Telefon, ohne Auto und ohne »dringende Geschäfte« des Vaters besteht nun aus so besonderen Ereignissen wie Bogenschießen, Ausflüge mit den Schlittenhunden, großen Festessen, aber auch den Abenden im Schein der Robbenöllampe. Aber wie lange kann ein solcher Zauber schon dauern? Mayak, der einäugige Schamane, der Kraft über fast alle Menschen und Dinge hat, ist den Intrigen von skrupellosen Geschäftsleuten vielleicht doch nicht ganz gewachsen. Egal, wie diese Geschichte ausgeht: sie ist eine Mischung aus Phantasie und Wirklichkeit, in einer verrückten, lustigen und doch realen Welt.