Das große graue Kaninchen hat vergessen, wie Blumen duften. Es kennt nicht mehr die Farbe von Sonnenklee, das Zirpen der Grillen und das Plätschern von klaren frischen Wasser. In der Mastfabrik, wo es sein kümmerliches Leben verbringen muß, gibt es nur künstliches Licht und enge Käfige. Und Hunderte von anderen Kaninchen, die auch fett gemacht werden, damit der Fabrikbesitzer die Tiere im Schlachthof verkaufen kann. Die Kaninchen wissen nicht, wohin sie abgeholt werden. Siehaben sich damit abgefunden, mörderisch eng in ihrem Fress-Gefängnis zu hocken. Erst als das kleine braune dem Großen Grauen Mut macht zur gemeinsamen Flucht, ändert sich das Leben der beiden ungleichen Freunde. Das alte gute Graue fürchtet sich schrecklich vor der Freiheit. Das kleine Braune sehnt sich danach.
Kompositionen und Gitarre: Wolfgang Heinze,
Gitarre: Florian Schneider,
Querflöte: Rüdiger Sünner,
Cello und E-Baß: Michael Krayer,
Tonaufnahmen:Amadeus Reineck