Die Borgmännchen leben unter dem Küchenboden eines alten Landhauses. Alles, was sie zum Leben brauchen, borgen sie sich von den Menschen. Zu diesem Zweck müssen sie von Zeit zu Zeit mit ihrem Borgesack in die Räume gehen, in denen die Menschen wohnen. Dieser notwendige Ausflug ist jedesmal sehr gefährlich für die winzigen Borgmännchen. Vor den Menschen haben sie große Angst, so glauben sie, dass ?Gesehenwerden? Unglück für sie bedeutet.
Die Behausung der Borgmännchen ist klein wie eine Puppenstube. Die Wände sind mit alten Briefen der Menschen tapeziert, alte Briefmarken werden zu Bildern an der Wand. Aus Streichholzschachteln haben sie sehr geschickt kleine Kommoden zusammengezimmert. Dies sind nur wenige von den Dingen, die sie brauchen, um ihre Wohnung behaglich einzurichten.
Eines Tages kommt Tack, der Borgmännchenvater, ganz aufgeregt und besorgt zu seiner Familie. Er ist auf seinem Weg, etwas bei den Menschen zu borgen, von einem Menschenjungen entdeckt worden. Ja, und damit beginnt für die Borgmännchen eine abenteuerliche Zeit.