Hörspiel von Frank Straass nach J.F. Cooper.
Musik: Wolfram Burg, Okko Bekker und Original-Indianermusik.
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Besucherkommentare »
24
Juli
2006
geschrieben von:
Christian

Das ist wirklich fast das gleiche wie die Europa-Version. Bei Europa wurde nahezu das gleiche Manuskript benutzt, und auch etliche Rollen mit den gleichen Sprechern besetzt. Allerdings hatte man hier mit Horst Beck in der Rolle des psalmodierenden David einen glücklicheren Griff getan.
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17
Februar
2006
geschrieben von:
Didi
Kenne die Europa Version (leider?) nicht, aber diese hier ist perfekt. Lediglich Joachim Wolff nervt mit seinem unerträglichen Gesang und einige Dialoge sind so leise, daß man kaum etwas versteht.
Meine Hörspielwertung:
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05
August
2004
geschrieben von:
Thomas
Bei Hellmut Lange als Lederstrumpf (sowie Konrad Halver als Unkas) drängt sich natürlich ein Vergleich mit der Europa-Fassung auf. Erfreulicherweise ist diese Aufahme aber kein Remake sondern eine eigenständige Neufassung. Bei den Winnetou-Folgen hat man sich ja etwa größtenteils wortwörtlich an den doch relativ kurzen Europa-Versionen orientiert und nur einzelne Szenen hinzugeschrieben. Im Gegensatz nun zur Hassler-Hörspielfassung, die sich bemüht, die Gesamthandlung wiederzugeben, läßt Bearbeiter Frank Strass hier dramturgisch geschickt, wenn auch nicht ganz im Sinne Coopers, den Mittelteil der Erzählung mit der ersten Befreiung der Schwestern, ihrer Ankunft bei ihrem Vater im Fort, den Abzug der Soldaten und den darauf folgenden, nicht gerade kindgerechten Massaker mit der erneuten Gefangennahme der Schwestern einfach weg. Die derartig amputierte Version läßt für die übriggebliebenen Szenen nun jede Menge Raum. So wird hier anfangs auch das Treffen mit Gamut inszeniert, und bei Überfall der Indianer auf der Halbinsel erlebt man nun auch, wie die Pferde Opfer der Wölfe werden. Die Befreiung der Schwestern ist ebenfalls sehr ausführlich zu hören, von dem Treffen mit Gamut, der (sicherlich nicht zur Freude jeden Zuhörers) von Joachim Wolff vorlagegetreu als fast beständig singender Psalmist gegeben wird, bis zur Befreiung Unkas glänzt hier Hellmut Lange in seiner Rolle, die ihm hier im Gegensatz zur Europa-Version auch reichlich Gelegenheit zum Bärenbrummen gibt. Wegen der umfangreichen Kürzung entfällt freilich der Einsatz Heywards als scheinbarer Arzt, stattdessen fällt Gamut mit seiner Sangeskunst die Rolle des Medizinmann-Rivalen zu. Zum Schluß hin flieht Magua leider sang und klanglos dem Dorf der Delawaren, anstatt vorlagegemäß wie in der Europa-Version die Auslieferung Coras als seine Gefangene zu fordern und auch zugesprochen zu bekommen. Dafür aber wird hier Coras Tod nicht verschwiegen, die ergreifende Totenrede Chingachgooks wie auf der perfekten Vethake-Version hingegen ist hier leider ebensowenig zu hören. Insgesamt betrachtet ist dies aber eine Aufnahme, die trotz der starken Verkürzung im Mittelteil sehr reizvoll geraten ist und sich dabei auch als 'Ergänzung' zur ebenfalls gelungenen Europa-Version anbietet.
Meine Hörspielwertung:
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19
April
2004
geschrieben von:
Uwe

Diese Cooper-Vertonung fand ich damals nicht so berauschend. Allerdings ist es die einzige "Mohikaner"-Version, die ich kenne. Es mag sein, dass die EUROPA-Fassung besser ist, allerdings handelt es bei der PEG-Fassung um eine Hafo-Produktion, und daher dürfte es Ähnlichkeiten zwischen beiden Versionen geben. Vor allem enttäuscht hier die schwache Geräuschkulisse. Die Hauptrolle spricht Helmut Lange, Erzähler ist Hans Paetsch, Peter Folken spricht den Magua.
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