Vorlage: Daniel Defoe - 'Robinson Crusoe'
Buch: Gertrud Loos
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Besucherkommentare »
12
August
2005
geschrieben von:
Stinky Boots
Mir gefällt dieses Hörspiel sehr gut. Rolf Boysen glänzt in seiner Rolle als Crusoe und jede Sekunde ist packend erzählt. Eine wahre, wenn auch nicht so bekannte Perle.
Meine Hörspielwertung:
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06
Juli
2004
geschrieben von:
Thomas
Diese relativ vorlagengetreue, wenn auch etwas zahmen Adaption hat lediglich die reine Ich-Perspektive des Buches von Daniel Defoe durch einen weitern unpersönlichen Erzählr ergänzt, sodaß - gerade bis zum Auftauchen Freitags - man nicht nur Robinson und den spärlichen Kommentaren seines Papageis Polls lauschen muß. In der gestraften Form eines Hörspiels wird recht deutlich, wie sehr die Robinsonade doch in die Länge gezogen ist, daß Crusoe erst 15 Jahre nach seiner Landung einen Fußabdruck findet und dann erst nach weiteren 10 Jahren festtstellt, daß Menschenfresser hinter dieser Spur stecken, ist einfach total unglaubhaft. Freitags Aneignung der Sprache geht dagegen ungemein flott von der Hand (in den Mund), hier hätte man eher ein paar Jährchen erwartet. Leider hat Gertrud Loos (die übrigens auch das alte Hörspiel zu Kästners 'Emil und die Detektive' bearbeitete) dann aber den zweite Besuch der Wilden, bei dem im Buch auch Freitags Vater gerettet wird, ausgelassen. Zu den Besonderheiten der Produktion gehört, daß ein von den Vethake-Produktionen der Karl-May-Hörspiele bekannter Indianergesang (ist auch auf Tobby Lüths 'Ölprinz' zu hören) hier die Anwesenheit der Kannibalen untermalt. Ferner fehlt in der Sprecher & Rollenliste der Kapitän, welchen Robinson aus den Händen der Meuterer befreit und der den Herrn der Insel schließlich zusammen mit Freitag nach England zurückbringt.
Meine Hörspielwertung:
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