Peter Munk, genannt der Kohlenmunk-Peter, führt im Schwarzwald die Köhlerei seines verstorbenen Vaters, ist aber mit der schmutzigen, anstrengenden, schlecht bezahlten und wenig respektierten Arbeit unzufrieden. Er träumt davon, viel Geld zu haben und angesehen zu sein. Da erfährt er, dass es im Schwarzwald einen Waldgeist, das Glasmännlein, auch Schatzhauser genannt, geben soll. Dieser erfüllt jedem, der, wie Peter Munk, an einem Sonntag zwischen 11 und 14 Uhr geboren ist, drei Wünsche, wenn man es mit einem bestimmten Vers ruft. Peter macht sich auf die Suche nach dem Glasmännlein. Dabei begegnet er im Wald einem anderen Waldgeist, dem gefährlichen, riesigen Holländer-Michel, der dort in Sturmnächten als böser Zauberer sein Unwesen treibt. Peter kann ihm jedoch gerade noch entkommen.
Mit dem Vers "Schatzhauser im grünen Tannewald, bist schon viel hundert Jahre alt. Dir gehört all Land, wo Tannen stehn - lässt dich nur Sonntagskindern sehn." ruft Peter das Glasmännlein, welches ihm die drei Wünsche freigibt. Den dritten allerdings nur unter Vorbehalt, falls er töricht sein sollte. Töricht ist schon Peters erster Wunsch: Er möchte besser tanzen können als der "Tanzbodenkönig" und im Wirtshaus immer soviel Geld in den Taschen haben wie der reiche, fette Ezechiel, Peters zweifelhafte Vorbilder. Sein zweiter Wunsch ist allerdings vernünftiger: Peter wünscht sich eine stattliche Glashütte mit genug Kapital, sie zu führen. Das Gläsmännlein macht Peter darauf aufmerksam, dass er sich auch den notwendigen Verstand dafür hätte wünschen sollen. Die Erfüllung des dritten Wunsches versagt ihm das Glasmännlein erst einmal, damit er für später etwas in Reserve hat.
Die zwei Wünsche werden Peter erfüllt, und so ist ihm das Glück zunächst hold. Er hat die schönste Glashütte im Schwarzwald, tanzt besser als alle anderen und seine Taschen sind beim Spielen im Wirtshaus stets mit soviel Geld gefüllt wie die von Ezechiel. Er wird schnell zum angesehenen Mann im Schwarzwald. Doch der fehlende Verstand für sein Geschäft macht sich bald bemerkbar. Seine Glashütte vernachlässigt er, geht fast nur noch ins Wirtshaus, und schnell ist er hoch verschuldet. Nur wenn er im Wirtshaus den reichen Ezechiel trifft, hat er stets genau soviel Geld in der Tasche wie dieser.
Peter gewinnt im Spiel ständig und zieht Ezechiel alles Geld aus den Taschen, bis dieser keines mehr hat - und Peter damit auch nicht. Daraufhin wird er davongejagt. Vor lauter Unglück geht Peter in den Wald zum Holländer-Michel, welcher im Gegensatz zum Glasmännlein mit dem Bösen im Bunde steht. Michel erweist sich großzügiger als das Glasmännlein, fordert als Preis für seine Hilfe allerdings Peters Herz. Dieses sei ihm mit seinen Gefühlen im Leben eh oder je nur hinderlich, meint er. Dafür soll Peter einen kalten Stein in die Brust und unendlich viel Geld bekommen. Am nächsten Tag ist Peter steinreich und beginnt eine Weltreise. Bald muss er feststellen, dass er sich an nichts mehr erfreuen kann, dass er nicht mehr lachen und weinen kann, keine Liebe empfindet und nichts mehr schön ist. Sein neues Herz aus Stein kann an nichts Anteil nehmen. Er kehrt in den Schwarzwald zurück und geht zum Holländer-Michel, um sein Herz zurückzufordern. Michel verweigert den Wunsch mit dem Hinweis, dass er sein Herz erst nach dem Tod wieder erhält. Er zeigt Peter seine Herzensammlung, und dieser erfährt dabei, dass auch viele andere "große Persönlichkeiten" des Schwarzwaldes, darunter auch Peters Freunde wie der Ezechiel, ihre Herzen bei Michel gegen den schnöden Mammon eingetauscht haben. Michel gibt Peter noch mehr Geld und rät ihm, zu heiraten. Peter baut ein riesiges Haus im Schwarzwald und arbeitet fortan als Händler und Geldverleiher zu Wucherzinsen. Für seinen unerbittlichen Geiz ist er verschrien und verjagt alle Armen. Seiner alten Mutter gibt er nur ein Almosen und hält sie sonst von sich fern. Nun geht er auf Brautschau und hält um die Hand der wunderschönen Holzhauerstochter Lisbeth an. Sie heiraten, doch Lisbeth fühlt sich bald unglücklich. Peter ist nur schlecht gelaunt und geizig und verbietet Lisbeth trotz des immensen Vermögens, den Armen zu helfen, weshalb sie bald für noch geiziger gehalten wird. Lisbeth leidet und wünscht sich, Peter nie geheiratet zu haben.
Als eines Tages ein alter, kleiner Mann vorbeikommt und um einen Schluck Wasser bittet, fühlt sich Lisbeth unbeobachtet und bietet ihm Wein und Brot an. Der Mann bedankt sich und meint, dass so ein gutes Herz belohnt werden wird. In dem Moment kommt Peter zurück. Außer sich vor Wut schlägt er mit einem Stock auf Lisbeth ein, die sofort tot ist. Als Peter seine tote Frau sieht, bereut er das sofort, doch der alte Mann gibt sich als das Glasmännlein zu erkennen und erwidert, dass Peter die schönste Blume des Schwarzwaldes zertreten hat. Peter gibt dem Glasmann die Schuld, der sich darauf vor Zorn in ein Ungeheuer verwandelt. Nur um Peters toter Frau willen, die ihm half, gibt er Peter acht Tage Zeit, sein Leben zu überdenken. Peter schläft schlecht und hört Stimmen, die ihm sagen, er solle sich ein "wärmeres Herz verschaffen". Die Leute, die Lisbeth vermissen, belügt er, indem er sagt, seine Frau sei überraschend verreist. Schließlich geht er in den Wald und ruft das Glasmännlein, da er ja noch einen letzten Wunsch frei hat. Er will sein Herz zurückhaben, doch der Schatzhauser kann ihm so direkt nicht helfen, da der Handel Geld gegen Herz nicht mit ihm gemacht wurde. Er verrät ihm aber einen Trick. Peter geht zum dritten Mal zum Holländer-Michel und behauptet, dieser habe ihn betrogen, er habe ihm nämlich gar kein Steinherz eingesetzt. Michel will ihm das beweisen und setzt ihm "zur Probe" das echte Herz nochmals ein. Daraufhin nimmt Peter ein Glaskreuz, das er vom Glasmännlein erhalten hat, und streckt es dem Michel entgegen. Dadurch kann Peter den zornigen Michel von sich fernhalten und zum Glasmännlein fliehen. Er bereut sein verpfuschtes Leben, woraufhin das Glasmännlein ihn mit seiner Mutter und der wieder zum Leben erweckten Lisbeth zusammenführt. Es empfiehlt Peter, er solle fortan als Köhler fleißig arbeiten, dann würde er auch ohne viel Geld ein anerkannter Mann werden. Und so war es dann schlussendlich auch.