Über hundert hölzerne Männchen stehen bereits in Reih und Glied im Tischlerschuppen. Immer, wenn Michel wieder angestellt hat und in den Schuppen gesperrt wird, kommt ein neues Männchen hinzu. So läßt sich der von ihm vollbrachte Unfug an der Zahl der Holzmännchen ablesen, die Michel schnitzt, wenn er zur Strafe in den Tischlerschuppen verbannt wird. Es sollen einmal 369 Männchen werden. Daran sieht man, wieviel Unfug Michel noch machen wird.
Am 12. Juni zum Beispiel, auf der Auktion in Backhorva, tätigt er ein Wahnsinnsgeschäft nach dem anderen - nach Ansicht seines Vaters. Aber dann bringen alle ersteigerten Sachen Michel großen Gewinn.
Am Tag darauf macht Michel drei tapfere Versuche, Linas Backenzahn zu ziehen. Lina ist die Magd auf dem Hof in Katthult und besonders schlecht auf Michel zu sprechen. Sogar ein Nüchternheits-Gelübde muß Michel ablegen, nicht nur er, auch sein Knirpsschweinchen. Mehr soll über dieses Schwein und Michel nicht verraten werden, nur noch das Eine, daß die Lönneberger Michel am liebsten nach Amerika geschickt hätten.
Die Geschichte von Michel aus Lönneberga ist ein ungeheurer Spaß, der alle Kinder begeistern wird.
K. V. (Kurt Vethake)
Hörspiel von Kurt Vethake
Musik: Peter-Rudolph Heinen
Das "Michel-Lied" komponierte Georg Riedel
Lieder-Text: Astrid Lindgren/Peter Anton
Das "Michel-Lied" ist erschienen im Verlag Edition Cinetel, Berlin
Tonigeneur: Peter Wagner
Regie: Kurt Vethake
EINE KURT-VETHAKE-PRODUKTION
Die "Michel"-Bücher von Astrid Lindgren sind erschienen im VERLAG FRIEDRICH OETINGER, Hamburg
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Besucherkommentare »
12
Juni
2014
geschrieben von:
europi
Kleinen Kindern gefallen die Geschichten wahrscheinlich, weil sie spannend und lustig sind, ältere können schon die Ironie in Lindgrens Erzählungen erkennen. Kurt Vethake hat das Manuskript geschickt gestrafft und in Hörspielform gebracht. Die Regie kommt allerdings recht behäbig daher. Die Sprecher sind hochklassig, allesamt. Aber: Claudia Marnitz kann man die "kleine Ida" nie und nimmer abnehmen - egal, wie sehr sie sich müht, ein 4 Jahre altes Kind zu mimen. Die Stimmen von Heinz Rabe und Rolf Marnitz gleichen sich ein wenig zu sehr, als dass der intendierte Kontrast zwischen Michels Vater und dem Knecht Alfred sinnfällig werden kann. Trotzdem ein nettes und empfehlenswertes Literaturhörspiel!
Meine Hörspielwertung:
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17
September
2005
geschrieben von:
Didi
Neulich aus der Bibi ausgeliehen und dachte erst: Oh Gott, Regie: Kurt Vethake und dann auch noch der junge Oliver Rohrbeck als Michel. Ist aber durchaus anhörbar. Die Dialoge und Szenen sind schön umgesetzt, der Einsatz der Sprecher hällt sich in Grenzen (Doppelrollen) und auch Oliver Rohrbeck erinnert einen zum Glück nicht sofort an Julian oder Justus Jonas.
Meine Hörspielwertung:
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