Auf dem Maulaffenstern, irgendwo im Weltraum, gibt es sechs Inseln: die Speckinsel – die Sauregurkeninsel – die Kartoffelinsel – die Gelberübeninsel – die Zwiebelinsel und die Rollmopsinsel. Ihre Bewohner heißen folgerichtig Speck-, Sauregurken-, Kartoffel-, Gelberüben-, Zwiebel-, und Rollmopsknilche.
Einer der Rollmopsknilche, Prinz Rollinus, erscheint eines Tages in seinem Traumschiff, das übrigens einer Suppenschüssel ähnlich sieht, bei Professor Wendelin Mondgucker.
Rollinus bittet Wendelin Mondgucker, von dem er weiß, dass er sich schon lange mit dem Maulaffenstern beschäftigt (er hat sogar schon ein Buch über die Knilche geschrieben), mit ihm zur Rollmopsinsel zu fliegen, um ihm bei einem schwierigen Problem behilflich zu sein.
Rollinus kann es nicht ertragen, von seiner kleinen Freundin Rollinchen durch eine Mauer getrennt zu sein und somit nicht mehr mit ihr spielen zu können. Diese Mauer, die Nordrollmopsland von Südrollmopsland trennt, ist durch einen Streit, der unter den verschiedenen Knilchen ausbrach, von König Mopsus errichtet worden.
Dem Wendelin Mondgucker ist es eine Ehre, Rollinus zu helfen. Er besteigt mit ihm das Raumschiff und die abenteuerliche Reise beginnt. Gleich bei ihrer Ankunft auf der Rollmopsinsel werden die beiden in Nordrollmopsland gefangen genommen und in Heringsfässer gesperrt. Zum Glück hat der Professor Schnupftabak bei sich, der auf der Rollmopsinsel als ausgezeichneter Treibstoff gilt. Die beiden können über die Mauer fliehen, doch hält die Freude nicht lange an, denn auch in Südrollmopsland werden sie sofort gefangen genommen. Es passieren eine Menge aufregender Dinge. Wir sind gespannt, ob Professor Wendelin Mondgucker erreichen wird, dass die trennende Mauer eingerissen wird und Rollinus wieder mit Rollinchen spielen kann.
Hört gut zu, dies ist wirklich eine spannende Geschichte, die euch sicher auch ein wenig nachdenklich stimmen wird.