Daß Eltern ihren Kindern Geschichten erzählen, ist nichts Neues
daß aber auf diese Weise eine der schönsten Abenteuergeschichten der Weltliteratur entstand, dürfte weniger bekannt sein.
Robert Louis Stevenson erzählte seinem zwölfjährigen Sohn die Geschichte von der "Schatzinsel", die seitdem viele Generationen von Lesern als Lektüre verschlungen haben.
"Treasure Island", wie die Erzählung im Original heißt, erschien im Jahre 1883 als Buch (deutsch: 1897) udn brachte dem Autoren ersten Ruhm als Schriftsteller.
Robert Louis Stevenson wurde am 13. 11. 1850 in Edinburg geboren und starb am 3. 12. 1894 auf Samoa. Er schrieb neben seinen berühmten Südsee-Erzählungen auch die phantastische Geschichte: "Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde".
Seit dem Erscheinen der "Schatzinsel" haben Millionen von Jungen und Mädchen in aller Welt Jim Hawkins, den fünfzehnjährigen Helden des Buches, zu ihrem Lieblingshelden erkoren. Sein Mut, seine Abenteuerlust und sein aufrechter Charakter gewannen ihm alle Sympathien der Leser in einem Maße, wie es später nur noch Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die unsterblichen Gestalten Mark Twains erreichten.
Aber es sind auch aufregende Abenteuer, die Jim Hakwins zu bestehen hat: Im alten Gasthaus "Admiral Benbow", das seinen Eltern gehört, gelangt er unter gefährlichen Umständen in den Besitz der Planskizze einer Südseeinsel, auf der Piraten ihre Beute versteckt haben.
Mit Hilfe väterlicher Freunde wird ein Segelschiff ausgerüstet, eine etwas bunt zusammengewürfelte Mannschaft angeheuert und in See gestochen.
Bald jedoch erweist sich die Schatzsuche als ein Unternehmen auf Leben und Tod, und es ist Jims Verdienst, daß zum Schluß doch noch alles gut ausgeht. In den entscheidenden und gefahrvollen Situationen wird er, wenn auch mit etwas Glück, zum Retter in der Not.
Unsere Schallplatte bringt die Geschichte als Hörspiel, so daß ihr alles so miterleben werdet, als ob ihr mit auf die Schatzsuche gegangen wäret.
Ihr werdet mit Jim Hawkins viele Abenteuer bestehen, die euch an Bord eines alten Segelschiffes und auf eine Südseeinsel führen, in eine fremde, erregende und geheimnisvolle Welt also, die zur realistisch gezeichneten Wirklich wird, in die Stevenson seine romantische Geschichte hineingestellt hat, eine Geschichte, die euch bis zum Schluß in Atem halten wird.
Hörspiel von Kurt Vethake
Hörspielfassung und Regie: Kurt Vethake
Tonmeister: Günter Topel
Titelbild: Kurt Schmischke
Erschien auch als Club-Sonderauflage unter der Bestellnr. 27 565-3
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Besucherkommentare »
07
Juli
2014
geschrieben von:
europi
Okay! Big Ben läutet in Bristol und um das Wirtshaus pfeift um Mitternacht nicht nur der Wind, sondern auch manch munteres Vögelchen - aber trotzdem: das ist die "klassische" Schallplatten-Schatzinsel für mich. Das Manuskript der Litera-Produktion gleicht dem von Kurt Vethake sehr, aber bei Philips gibt es mehr Spannung im ersten Teil der Geschichte. Im Gegensatz zu Miguelin finde ich Moritz Milar als Silver sehr gut: Stevenson wollte ja gerade einen Erzschurken, der den sympathischen Kumpeltyp glaubhaft darstellen kann.
Meine Hörspielwertung:
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15
Februar
2008
geschrieben von:
shakspere
Gelungenes Schatzinselhörspiel. Sehr gute Sprecher.
Ich bin als Kind damit aufgewachsen. Es war für mich ein schaurig/schönes Hörerlebnis.
Meine Hörspielwertung:
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12
Februar
2005
geschrieben von:
miguelin
>
Hätte ich mir als erwachsener Ersthörer mehr erwartet. Big Ben - Geläute und Dudelsackmusik fehl am Platze. viel zu junger, unglaubwürdiger Long John Silver. Ich ziehe die kammerspielartige Originalversion von EUROPA, die fast gänzlich ohne geräusche/musik auskommt mit Paetsch als Silver eindeutig vor. Darüber sehr lobenswert die DDR-Litera Schatzinsel als gediegene Literaturadaption
Meine Hörspielwertung:
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