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Die Märchenparade - Folge 06: Der Froschkönig / Frau Holle
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"Froschkönig" ist ganz toll gelungen.
Gabi Libbach als Prinzessin hat genau die richtige Mischung aus Charme, Koketterie und Zickigkeit.
Harald Pages, erst mit verstellter feuchter Aussprache und dann mit samtweichem Timbre als Prinz überzeugt voll, auch Musik und Geräusche sind passend und erzeugen die richtige Atmosphäre, sei es im Wald beim Brunnen als auch im Schloss.
Die Verwandlungssequenz, wenn der Frosch an die Wand knallt, könnte allerdings auch einem Science-Fiction-Film oder einem Fantasymovie entnommen sein. Da gluckerts, knallts und knisterts fast eine halbe Minute lang, das ist echt grenzwertig - aber mir gefällts!
"Frau Holle" ist dann - leider - wesentlich neutraler gehalten. Donata Höffers Goldmarie ist eine ziemlich Transuse, die anderen Damen, vor allem Katharina Brauren als Frau Holle, überzeugend. Aber irgendwie läuft das Märchen etwas schleppend ab, die Musik ist langweilig und die Geräusche - sonst immer so toll bei Europa - ziemlich unspektakulär. Beim Goldregen hört man nur ganz dezentes Harfengesäusel, und der Pechregen vollzieht sich überhaupt stumm. Das hat mich als Kind ziemlich enttäuscht, schließlich wartet jeder drauf, daß die Faule endlich ihr Fett abkriegt. Als ich die Platte als Erwachsener wieder gehört habe, fand ich es nicht so schlimm - Pech fließt immerhin ziemlich zäh.