Nach "Pippi Langstrumpf", nach "Michel", der mehr Unfug macht als irgendein anderer Junge, nach Tjorven, dem kleinen "majestätischen Kind" auf der Schäreninsel "Saltkrokan", hat uns Astrid Lindgren auch die Gestalt des Meisterdetektivs Kalle Blomquist geschenkt.
Es ist erstaunlich, was für Einfälle Astrid Lindgren gehabt hat (und noch hat!) und welche Fülle von Gestalten der Kinderbuchliteratur geschenkt hat. Sie selbst sagt dazu: "Das einzige, was ich hier auf Erden zustande gebracht habe, sind eine Menge Einfälle, und es ist mir selbst ein Rätsel, wie man so beharrlich mit lauter Einfällen leben kann.
Wo sind sie alle hergekommen?
Wo haben sie Gestalt angenommen?
Wie erhielten sie ihre Namen?
Wie kommt ein Hecht aus dem Karpenteich?"
Meistens begann es mit einem Namen. Aber bleiben wir Meisterdetektiv Kalle Blomquist. Bestimmt seid ihr ihm schon begegnet! In Astrid Lingrens Büchern. Oder im Film? Oder im Fernsehen?
Diesmal geht es um einen raffinierten Juwelendiebstahl. Wie Meisterdetektiv Kalle Blomquist den langgesuchten Juwelendieb endlich zur Strecke bringt, das ist wahrlich meisterlich. Das muß auch Kriminalkommissar Stenberg anerkennen. Von Schutzmann Björk ganz zu schweigen. Bevor es aber so weit ist, bis den Dieben endlich Handschellen angelegt werden können, müssen Meisterdetektiv Blomquist und seine Gefährten Anders und Eva-Lotte eine Menge verzwickte Situationen überstehen. Das reißt einen vor Spannung glatt vom Teppich!
Das muß man unbedingt miterleben. Deshalb nimmt Meisterdetektiv Kalle Blomquist jetzt die Spur auf im Fall Nummer eins.
K. V. (Kurt Vethake)
Musik: Arno Bergmann
Titellied: Erich Bender
Text: Kurt Reiß
Toningeneur: Ludwig Bender
Das Buch "Kalle Blomquist" von Astrid Lindgren ist erschienen im VERLAG FRIEDRICH OETINGER, Hamburg
Titelgrafik: Rolf Rettich
Regie und Produktion: Kurt Vethake
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15
Mai
2012
geschrieben von:
LibussaKrokus
Ach jeh, das hier könnte ein gutes Hörspiel sein, wenn nicht . . . Eberhard Krug als Onkel Einar wäre. In den Karl May Vertonungen finde ich ihn ja schon unübertroffen, aber in den Astrid Lindgren Geschichten halte ich ihn für gnadenlos fehlbesetzt. Subtilität ist auch hier nicht gerade sein Ding! So ist er als Bösewicht selbst für unbedarfte Dumpfbacken schnell zu identifizieren. Ihn dann noch als Vater mit hölzern verstellter Stimme unter dem Pseudonym Hans Eberhard eine weitere Rolle einsprechen zu lassen, macht die Sache auch nicht besser.
Kurt Vethake hält in seinen Produktionen ja schon weitgehend an der gleichen Sprecherriege fest, aber was ihn geritten hat, diese Mentalität der Doppelbesetzungen durchzuziehen, mag verstehen wer will. Hier funktioniert es jedenfalls (wieder einmal) nicht. Schade
Meine Hörspielwertung:
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01
April
2007
geschrieben von:
Bodhi
Das ertse Abenteuer von Kalle als Meisterdetektiv. Und meisterhaft ist diese Umsetzung von Kurt Vethake auch gelungen. Kurt Vethake versteht es mal wieder die Vorlage von Astrid Lindgren in ein wunderschönes Hörspiel zu verpacken.
Die Sprecher sind mal wieder hervorragend, allen voran Eberhard Krug als böser Onkel Einar. Das böses Potential das in ihm steckt, bringt Eberhard Krug einfach klasse herüber. Mehr wird aber nicht verraten.
Die "heile Welt" Atmosphäre die Astrid Lindgren in ihren Büchern so wunderschön beschreibt, mit blühenden Apfelbäumen, die Bienen summen etc. bringt uns Kurt Vethake ausgesprochen lebendig in unser trautes Heim.
Eine klare Empfehlung für alle die, die keine Action brauchen sondern einem beschaulichen Hörspiel lauschen wollen. Und dabei sein möchten, wie ein Meisterdetektiv geboren wird.
Nochmals eine Empfehlung !!!
Meine Hörspielwertung:
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01
April
2004
geschrieben von:
Holger

Kennt jemand die WDR-Produktion aus den 50er Jahren wo Andreas von der Meden den Kalle spricht ? SUPER ! Etwa 20 Minuten länger als diese Fassung hier, aber eigenartiger Weise in vielen Passagen textgleich, so dass der Verdacht nahe liegt, Vethake hätte hier einfach eine zusammen- gestauchte Version neu aufgenommen. Aber auch so, ist dies eine meine absoluten 'Kindheitsplatten', die in ihrem Sonderstatus eigentlich über jedwede Kritik erhaben sind. 'Und Frau Apfelzweig ging brummend davon'.
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01
April
2004
geschrieben von:
Thomas
Kurt Vethake hat Ende der 50er Jahre und Anfang der 60er Jahre für den Rundfunk gearbeitet, allerdings soweit ich weiß vorallem für den SWF. Er könnte also aus seinem eigenden Skript abgeschrieben haben. Ähnliche Fälle sind 'In 80 Tagen um die Welt' oder Karl Mays Orientzyklus, die Vethake in den 60er Name zunächst nach seiner Bearbeitung unter der Regie von Benno Schurr produziert hat, in den 70er Jahren aber fast wortwörtlich für maritim unter eigender Regie neu eingespielt hat. Weiterhin gibt es ein Hörspiel 'Kalle Blomquist - Meisterdetektiv' von Sandor Ferency, welches 1968 auf Polygram erschienen ist, und von dem Vethake die Titelmelodie für seine Blomquist-Folgen übernommen hat. Von dem Hörspiel kenne ich nur eine Beschreibung, aus der aber hervorgeht, daß es sich bei dieser Produktion um eine Adaption des driiten Blomquist-Buches 'Kalle, Lotte und Rasmus' handelt. Wer kennt diese Aufnahme und kann verläßlich sagen, daß es sich dabei wirklich um den dritten Band handelt?
Keine Hörspielwertung abgegeben.
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