Heidi lebt nun in Frankfurt im Hause des Fabrikanten Stresemann. Sie ist die Spielgefährtin der kranken Tochter Klara, und die beiden Mädchen verstehen sich gut. Aber Heidi ist trotzdem nicht glücklich dort. Zu groß ist ihr Heimweh nach den geliebten Schweizer Bergen, nach dem Großvater und dem Leben auf der Alm. Sie erzählt niemandem etwas von ihrem Heimweh. Doch es wird immer schwerer für sie zu ertragen. Heidi verliert ihre Fröhlickeit, wird jeden Tag ein wenig blasser und kann fast nichts mehr essen. Und dann geschieht etwas Seltsames im Hause der Stresemanns. Nacht für Nacht geistert eine kleine weiße Gestalt über die Treppe, öffnet die Haustür und verschwindet wieder. Die Überraschung ist groß, als sich herausstellt, wer sich hinter dem vermeintlichen Gespenst verbirgt.