Titelbild [ungenannt]: Schmischke.
Von Gullivers Reisen wurde, der Tradition der Nacherzählung von Erich Kästner folgend, von den verschiedenen Produzenten immer nur die erste und zweite Reise als Schallplatten-Hörspiel adaptiert. Die dritte Reise führt zu Inseln, deren Bewohner zwar normale Größe, aber eine ausgesprochene links-rechts Disproportion ihres Kopfes haben, die vierte Reise bringt Gulliver hingegen in eine Welt von sprechenen Pferden.
Im Orginal ist das Buch eigendlich eine Satire auf die damaligen feudalen Herrschaftssysteme.
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Besucherkommentare »
01
Mai
2008
geschrieben von:
Barud_el_Amasat
Auch bei mir ist der Hauptkritikpunkt - heute
- die fiepsige und nervöse Stimme von Schwesterchen, als Maus würde sie durchgehen, aber als Mädel? Wie Tanja fällt postitiv auf, dass dieses Hörspiel über 2 Seiten geht und damit entgegen der meisten anderen Labels, die Brüderchen und Schwesterchen als "Zugabe" abhandeln, hier der Geschichte mal ein ausführlicher Hauptaugenmerk geschenkt wird. Deswegen habe ich - trotz der stimmlichen Schwächen
- ausgewogen gewertet.
Meine Hörspielwertung:
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09
Februar
2007
geschrieben von:
PICCOLO PUPPENSPIELE
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Michael Orth war einer der renommiertesten Puppenspieler Deutschlands. Sein Puppentheater "Die Kullerköpfe" (manchmal auch "bi-ba-bo" genannt) erlangte in den 1970er Jahren einen enormen Bekanntheitsgrad, vor allem auch wegen seiner TV- und Hörspielauftritte.
Einen solchen Hörspielauftritt stellt auch diese Platte dar. Doch die Aufnahme - so gelungen sie sprecherisch auch sein mag - enttäuscht im Vergleich zu anderen Orth-Hörspielen. Orths Hörspiele zeichneten sich stets durch eine große Portion Mutterwitz, eine hohe Musikalität und - im besten Wortsinn: - Frechheit aus; doch eben dies fehlt in "Brüderchen und Schwesterchen": Allzu brav kommt das Hörspiel daher und verzichtet in weiten Teilen auf szenische Darstellungen, läßt die Geschichte stattdessen von einem außenstehenden Sprecher erzählen. Das alles ist immer noch gut gemacht, die Texte sind schwungvoll geschrieben und ausgezeichnet vorgetragen, nur: An die Glanzleistungen vieler anderer Orth-Platten kommt diese eben nicht heran.
Stellt man diesen Vergleich nicht an, so bleibt ein sprachlich wie sprecherisch gutes Hörspiel, das man sich gerne einmal anhören kann. In seiner Unaufdringlichkeit und inhaltlichen Klarheit wird es sich auch schon für kleinere Kinder eignen. Wer sich das Hörspiel aus zweiter Hand beschaffen will, möge auf die Erstausgabe zurückgreifen - dann bekommt er (oder sie) zusätzlich ein künstlerisch ausgezeichnet gestaltetes Cover.
Meine Hörspielwertung:
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