Titel » Dieser Hund heißt Himmel. Tag- und Nachtgeschichten erzählt vom Autor


Inhalt »
A:
- Vorwort
- Das Mädchen und das Glück
- Der Baumstrunk
- Die vorgezeigten Dinge
- Der Langsame
- Das Mädchen und der Tod
- Das Kind auf dem Kasten
- Einer von drei Astronauten
- Vögel, die zählen

B:
- Die Goldgräberei in Alaska
- Das große Brot
- Dieser Hund heißt Himmel
- Das große Ei
- Der Bernhardiner, der Hase und die Sau

COVERTEXT
Ein Hund heißt "Himmel". Seltsamer Name! Heißt er so, weil seinem Besitzer kein anderer Name einfiel? Und warum fiel ihm gerade dieser ein? Denn beruflich hatte der Hundebesitzer nichts mit dem Himmel zu tun, war weder Pilot noch Dachdecker, noch Pfarrer. Oder wäre es möglich, daß der Himmel selbst zuerst gar nicht "Himmel" hieß, ja, daß er überhaupt keinen Namen hatte? Ein Hund mit dem Namen "Himmel" aber wäre täglich im Abendlicht auf einem Hügel gestanden, und nach seinem Tod habe man die Stelle einfach "Himmel" genannt, dann schließlich die ganze Weite dahinter? "Himmel" wäre im Grunde also ein Hundename?
Das sind vertrackte Fragen, und mit der Antwort hat man es nicht leicht. Jörg Schubiger gibt die Antworten mit seinen Geschichten. Aber die Geschichten sind nur Möglichkeiten einer Antwort, und jedes Kind kann sie in der Phantasie ausmalen oder ändern oder aus ihrem Kern neue erfinden. Es sind also nicht einfach Geschichten, es sind gleichzeitig Vorschläge zu Geschichten, Anstöße zum eigenen Erzählen. Wer macht mit?

Hannelore, ein Hamburger Schulmädchen, versucht es. Zur GescHichte "Das Kind auf dem Kasten" gibt es dann plötzlich noch "Das Kind im Kasten", und das ist eine ganz andere, die Du für Dich erfinden kannst.
Sind die "Goldgräber in Alaska§ wirklich so arm, wie die Zeitungen schreiben? Oder täuschen sie das nur vor, damit wir selber nicht hingehen und Gold schürfen? Tragen sie vielleicht die teuersten Zigarren in den Taschen, die Heuchler, wahrend sie vor unseren Augen ihre Glimmstengel drehen? Du könntest ja mal hinfahren. Oder nach Patagonien. Oder Tasmanien. Wo das liegt? Keinen blassen Dunst? Dann erfinde eine Geschichte über den blassen Dunst in Tasmanien. Es muß ja nicht immer Gold sein und nicht Alaska.
Manchmal werden auch Märchen erzählt. Das Märchen vom Bäcker, der ein großes Brot buk, allen Leuten davon zu essen gab, darunter auch einer schönen, blonden Frau. Und als sie ihm gefiel, grub er ein Loch in den Brotlaib
dort krochen sie hinein und lachten und schliefen miteinander. - Oder das Märchen vom Baumstrunk und dem Zwerg Strunkel. Hier erfährt man, wie unsicher es früher auf der Welt war, als beinahe jedes Wort, das man aussprach, einen Bann löste oder etwas verzauberte. Man wußte oft selbst nicht, war man ein Mensch oder ein Baumstrunk, ein Prinz oder ein Pilz oder ein Blitz.
Das ist heute besser geworden. Jürg Schubiger jedenfalls glaubt es. Die Dinge, die er vorzeigt, sind wirklich das, was sie sind. Und sie genügen sich darin. "Eine Kuh, die dasteht, ist allein schon etwas", heißt es bei ihm.

- Kurt Baumann

Allgemeine Infos »
Medium
Label
Verlag
Produktionsjahr
Regisseur(e)
Produzent(en)

Keine Angabe
Einzelhörspiel
Nicht bekannt
3346038


Spieldauer
Serie
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Bestellnummer




Sprecher und Rollen »
Erzähler
Zwischentexte
Jürg Schubiger
Katharina von Bock

Weitere Infos »
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