Die Borgamännchen sind drollige Wesen, die unter dem Küchenboden eines alten Landhauses wohnen. Ein kleiner Junge hatte sie eines Tages entdeckt und mit Arriettchen, dem Borgamännchenkind, Freundschaft geschlossen. Arriettchen traut sich zunächst nicht, Ticke und Tack, den Borgamänncheneltern, davon zu erzählen, denn Borgamännchen fürchten sich vor den Menschen und glauben, dass "Gesehenwerden" ihnen Unglück bringt. Arriettchen erzählt dem Jungen, wie es bei ihnen unter dem Küchenboden zugeht, und dass sie sich alles, was sie zum Leben brauchen, von den Menschen borgen: Kartoffeln, Fingerhüte, Fadenspulen, Löschpapier, Streichhölzer und viele andere Dinge, mit denen sie ihre Wohnung, klein wie eine Puppenstube, einrichten. Lange kann sie aber ihre Freundschaft mit den Menschenjungen vor ihren Eltern nicht geheimhalten. Eines Tages ertappt sie Tack bei einem Zusammentreffen. Was wird passieren? Wird das "Gesehenwerden" tatsächlich Unglück bringen?